Diskriminierung und Ausgrenzung – wie sie entstehen…


Vor einiger Zeit hat eine Dokumentation auf Facebook meinen Weg gekreuzt, die einen tiefen Eindruck bei mir hinterlassen hat. Alleine der Titel ist schon eindrücklich:

Der Rassist in uns.

Im geschützten Rahmen eines Workshops zeigen Wissenschaftler/innen und Workshopleiter/innen auf, wie leicht und wie schnell eine Gruppe von Menschen bereit ist, sich selbst besser, überlegen, höher gestellt zu fühlen…. und in Folge bereit ist, eine andere Gruppe von Menschen als unfähig, minderbemittelt, niedriger gestellt zu sehen und zu behandeln. Es geht so schnell! In dem Workshop reicht ein Vormittag, um das Szenario von Diskriminierung und Ausgrenzung zur Blüte zu bringen.

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Was aus dem Beitrag auch hervor geht: Es kann jede/n von uns treffen! Die Merkmale, die zur Diskriminierung verwendet werden, sind vollkommen beliebig!

Seit ich mir die Zeit für diese Dokumentation genommen habe (Dauer: 1 Std. 10 Min.), stellt es mir noch mehr die Nackenhaare auf, wenn Stereotype gesprochen werden, unreflektierte Aussagen weiter transportiert werden, verachtungsvolle Statements leichtfüßig dahin gesagt werden.

Interessant finde ich auch die Beweggründe für Menschen, aus dem Szenario (Workshop) auszusteigen oder doch nicht auszusteigen, laut die Meinung einzubringen oder leise dabei zu sitzen. Was ist das richtige Verhalten? All die schnellen Antworten relativieren sich bei genauerem Hinschauen und so lädt die Dokumentation ein, das eigene Denken, Handeln und Fühlen zu hinterfragen.

Die Dokumentation bestärkt mich in meiner Tätigkeit, Menschen beim Wachstum in ihre Größe zu begleiten sowie Räume für Selbstreflexion und Innenschau zu erschaffen. Damit immer mehr Menschen in ihr feminin-evolutionäres Leadership steigen, Manipulation immer weniger greift und wir als Menschheit uns wieder an Menschlichkeit und Wohlwollen erinnern.

Anmerkung: In Menschen, die Diskriminierung und Ausgrenzung am eigenen Leibe erlebt haben, kann dieser Film Erinnerungen wachrufen und starke Resonanzen auslösen. Ich selbst habe mehrmals geglaubt, dass ich abdrehen muss und mir den Film nicht bis zum Ende anschauen kann.

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3 Gedanken zu “Diskriminierung und Ausgrenzung – wie sie entstehen…

  • Christina Peters

    Danke, liebe Uli,
    ich habe mir bisher 11:54 min von dem Film angesehen und mich dabei an einen Film erinnert, den ich vor 7 Jahren gesehen habe und der mich für 2 Wochen „krank“ gemacht hat … Er beschreibt die Situation von jüdischen Menschen, die von einem Diktator/Rassisten eingesammelt, während der Zeit der Gefangenschaft gedemütigt und geschunden werden und durch das Kriegsende Erlösung erfahren.
    http://www.moviepilot.de/movies/fateless-roman-eines-schicksallosen
    Das wollte ich Dir gleich schicken … nun sehe ich mir Dein Video weiter an.
    Herzliche Grüße Christina Barbara Peters

    • Uli Feichtinger Autor des Beitrags

      Liebe Christine, danke für deine Zeilen. Ich habe den Film nicht gesehen, doch ich habe im Jahr 2002 das Buch gelesen – ich erinnere mich noch sehr genau daran, denn es waren die Weihnachtsferien nach der Geburt meines ersten Kindes… Das Buch hat mich sehr beeindruckt, ja, einen starken Eindruck hinterlassen… Ich kann mir gut vorstellen, dass dich der Film „krank“ gemacht hat, bewegte Bilder gehen ja so tief… Danke, dass du mich auf den Film hingewiesen hast. Wie dankbar ich bin, dass wir gemeinsam achtsam an diesem Thema „dran“ sind! <3 <3 <3 Alles Liebe, Uli