Kaffezeremonien im Refugium der Herzen


 

Im Sommer 2016 habe ich das kleine Häuschen in unserem Garten am See renoviert und ins Refugium der Cuandera verwandelt. Wohlbehütet vom Nussbaum, vom Hollerstrauch, von Rosenstöcken steht es und strahlt seine ganz individuelle Schwingung aus.

Täglich bin ich dort, denn es ist ein Ort des Zentrierens, des Erdens … und des Betens.

Beten … das klingt in so manchem Ohr zu christlich und verstaubt und dogmatisch. Doch tatsächlich ist es die bewusste Kontaktaufnahme zum unermesslichen Urgrund allen Seins.

Eine wunderschöne Maria Magdalena Karte von der Künstlerin Doris Popinga hat zu Beginn dieses Sommers ihren Weg ins Refugium gefunden. Denn Maria Magdalena ist als Ahnin der Cuandera auch meine Ahnin und Lehrerin:

Ich genieße es, wie Veränderungen meiner Praxis ganz fließend geschehen, sodass ich gar nicht sagen kann, wie es gekommen ist oder wann es begonnen hat. Irgendwann saß ich mit meinem Kaffee im Refugium und begann meine persönliche Praxis … Kaffeezeremonie! Das ist es, ja! Ich, die ich den Kaffee schwarz (ohne Milch) trinke, um Ma Dark Vastness, die ätherische Göttin, den dunklen Urgrund allen Seins zu würdigen!

Ich vertiefte mich in diese meine neue Praxis, ganz für mich alleine, probierte, experimentierte, veränderte, … fand meinen persönlichen Weg, Kaffee für meine spirituelle Praxis einzusetzen. Eines Tages – ganz überraschend und plötzlich – saß ich mit zwei Frauen im Refugium der Herzen, ich durfte sie in einer herausfordernden Zeit mit einer Kaffeezeremonie unterstützen:

Diese Erfahrung hat mich tief berührt und innerlich bewegt. Ich hatte immer gedacht, ich würde Freundinnen und Kolleginnen zu meiner ersten „öffentlichen“ Kaffeezeremonie einladen und so dieses Ritual einweihen … doch nein, es war eine Bekannte und eine mir vollkommen unbekannte Frau, die diese Premiere mit mir erlebten.

Seit einigen Tagen gibt es ein weiteres Wesen, das im Refugium der Herzen zu Hause ist: meine Trommel! In einem Workshop bei Simon Rank habe ich sie selbst erbaut. Im Refugium habe ich sie in Maria Magdalenas Namen mit duftendem Nardenöl getauft.

Kaffeezeremonien sind ein vollkommen „unkopfiger“ Weg, mit Herausforderungen, Übergängen, Unklarheiten, Verletzungen, … umzugehen. In meiner Praxis beziehe ich den weiblichen Körper als Gefäß und Werkzeug der Gebete ein.

Daher mein Angebot: Wenn du in einer Angelegenheit, in einem Übergang mit deinem Verstand nicht weiterkommst, melde dich bei mir für eine Kaffeezeremonie! Kontakt

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